Vereinsgeschichte
Von den Anfängen als gemeinnütziger Verein für bildende Kunst bis zur heutigen Plattform für Musiker, Bands, Studioarbeit und kreative Projekte: Hier findest du die wichtigsten Stationen der Entwicklung von Verein kreARTiv.
Gründung
Gegründet von Wolfgang Caspari, Georg Planko, Birgit Blaschke und Emil Kutzmanov.
Status: eingetragener, gemeinnütziger Verein
Ziele: Förderung von Kreativen und Kunstschaffenden
Kunst & Aufbauphase
Bis 2014 widmete sich der Verein fast ausschließlich der bildenden Kunst und hatte in dieser Zeit bis zu 30 Mitglieder aus den Genres Malerei, Keramik und Kunsthandwerk.
Nach längerer Suche nach einem geeigneten Vereinslokal konnten wir uns Mitte 2008 beim Verein „Eibischzuckerl“ in der Schlögelgasse für einige Stunden einmieten und einen Raum nutzen.
Zur kreativen Betätigung und künstlerischem Austausch wurden wöchentliche Treffen abgehalten. Da sich die Mitgliederzahl rasch erhöhte, wurde uns der Raum bald zu klein und wir mussten uns um größere Räumlichkeiten umsehen, was sich aufgrund fehlender finanzieller Mittel anfangs sehr schwierig gestaltete.
Doch Herr/Frau „Zufall“ kam uns zu Hilfe und so lernten wir den damaligen Herrn Pfarrer der Döttelbachsiedlung (Kriegsspital) Martin Paulhart kennen, der uns auf Nachfrage einen ungenutzten Raum im Pfarrzentrum „Herz Mariä“ anbot, den wir nun uneingeschränkt nutzen konnten.
Durch Fleiß und weitere Kontakte wie z.B. Herrn Leo Geiger aus Ebenfurth (Organisator „Österreichs größter Straßengalerie“) konnten wir mit unseren Künstlern an dieser und auch an diversen anderen Ausstellungen und Veranstaltungen teilnehmen und unsere Werke präsentieren.
Weiters veranstalteten wir auch selber Ausstellungen im Saal des Pfarrzentrums und jährlich eine Gemeinschaftsausstellung im Rahmen der „Offenen Ateliers Niederösterreich“.
Start Musikbereich
Erweiterung unseres Angebotes für Musiker und Musikinteressierte.
Teilweise Umgestaltung unseres Ateliers in einen Proberaum, und die erste PA Anlage und ein Schlagzeug wurden erworben. Wolfgang begann etwas Schlagzeug zu lernen, und nach nicht allzu langer Zeit kam noch ein Bassist dazu.
Durch ein wenig Werbung auf diversen Musikerportalen kamen noch eine Sängerin und ein Gitarrist hinzu. Die erste Hobby-Band (Midlife) war „geboren“. Die ersten „Gehversuche“ auf der Bühne wurden beim Pfarrfest absolviert.
Nach und nach fragten immer wieder Musiker an, ob wir nicht Platz zum Proben hätten, so entstand die erste Jamsession, und daraus wiederum eine neue Band (Flying Frantics).
Ausbau Proberäume
Ein weiterer Raum wurde adaptiert und ebenfalls als Proberaum ausgestattet.
Kurz darauf wurde aufgrund von Nachfragen in Bezug auf Schlagzeugunterricht noch ein Teil des Saales als Kursraum gestaltet und so wie auch die anderen Räume neu ausgemalt und eingerichtet.
Auch der Eingangsbereich wurde mit einer gemütlichen Ledercouch wohnlich gestaltet.
Terrasse & Equipment
Die Pausenterrasse („Biergarten“) wurde einer Verjüngungskur unterzogen, eine Gartengarnitur organisiert und der Sitzplatz mit einem Sonnensegel versehen, um auch die kreativen Pausen so angenehm wie möglich zu gestalten.
Dazwischen wurde immer wieder auch neues Equipment angeschafft.
Umbau & Erweiterung
Da aufgrund der Corona Lockdowns keine Probentätigkeiten möglich waren, nutzen wir die Zeit um unsere schon sehr in die Jahre gekommenen Toilettenanlagen neu zu adaptieren.
Es wurde alles neu gefliest, neuer Fußboden verlegt, Zwischendecken eingezogen, Hängeclo und neue Waschbecken und Spiegel installiert.
Auch für Hintergrundmusik wurde gesorgt welche sich mit dem Licht per Bewegungsmelder aktiviert.
Das Herrenpissoir wurde in Form einer Felsengrotte verwirklicht und mit Lichteffekten und Geräuschen versehen. Ein „Erlebnis Pissoir“ mit einem Wort.
Weiters schufen wir aus dem ehemaligen Lager noch einen 4. Proberaum, da von unserer Band „Feuerwasser“ der Wunsch nach einem eigenen solchen an uns herangetragen wurde.
Zu guter Letzt verabreichten wir noch unserem Büro bzw. Aufenthaltsraum eine Verjüngungskur und statteten es mit einer neuen Ledergarnitur, einem großen Bildschirm und einigem an Dekorationsmaterial aus.
Studio & Entwicklung
Aus den Mitgliedsbeiträgen der inzwischen zahlreicher gewordenen Mitglieder (z.Z. ca 40) werden laufend Investitionen und Instandhaltungen getätigt, und immer wieder neue Ideen verwirklicht, wodurch 2024 im ehemaligen Kindergartenlager unser neuer Aufnahmeraum (Studio) zur Umsetzung gelangte.
Hier können nun Bands bzw. auch Einzelmusiker oder Gesangsaufnahmen zu günstigen Konditionen gemacht werden. Bei Bedarf und Nachfrage steht auch ein Techniker zur Verfügung der Interessierte gerne in die Geheimnisse des Mixens und Mastern’s einführt.
Unser Studio kann auch an Nicht-Vereinsmitglieder Stunden bzw. tageweise vermietet werden, wobei die entsprechenden Konditionen bedarfsabhängig ausgehandelt werden können.
Zu guter Letzt wurde dann noch der Saal umgestaltet und mit einer Tikki Bar ausgestattet, der nun sowohl als Proberaum als auch als Veranstaltungsraum (z.B. für Workshops, Musikunterricht, kleinere Feiern bis ca. 40–50 Personen, Karaoke oder Spieleabende) genutzt werden kann.
Gartenprojekt
Im Frühjahr wurde unser Gemüsegarten mit Hochbeeten, einer Kräuterspirale und einem kleinen Wasserfall errichtet bzw. erweitert, dazwischen wurde ein neuer Weg mit Rindenmulch angelegt, die alten Sträucher entfernt, und der 50 Jahre alte Gartenzaun ersetzt.
Es wird ausschließlich organisch, unter anderem mit eigenem Kompost gedüngt, sodass wir zumindest sehr nahe an Bioqualität herankommen.
Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten konnten wir schon eine ganz passable Ernte einholen.
